Von rieselnden Quellen und Sturmfluten – Eine Lesung zum „Tag

des Wassers“

NIDDAIDYLLEN – Vernissage der Fotoausstellung

23. März 2013

"Alles wird durch das Wasser erhalten", lässt Goethe den Philosophen Thales im zweiten Teil seines "Faust" sagen. Schon in der vorsokratischen Philosophie galt Wasser als Urgrund aller Dinge. Heute ist es nicht nur Gegenstand theoretischer Überlegungen, sondern steht vielmehr im Mittelpunkt praktischer und politischer Aktivitäten. Zum "Tag des Wassers" stellten Karin Rebenstock, Carola Volkmann und Horst Hochgreve Texte vor, die den Umgang des Menschen mit dem Wasser und dessen Doppelcharakter zeigen. Sie lasen u. a. aus Adalbert Stifters Vorrede zu seiner Sammlung "Bunte Steine", aus den Berichten des britischen Afrika-Forschers Mungo Park, der um 1800 das Innere Afrikas bereiste, aus dem "Schimmelreiter" von Theodor Storm sowie aus Zeitungen und anderen zeitgenössischen Quellen. Zwischendurch, zur Entspannung, gab es Lyrik - natürlich auf das Wasser bezogen .


Passend zum "Tag des Wassers" wurde außerdem die Ausstellung NIDDAIDYLLEN mit Fotos von Susanne Schäfer in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Die Rödelheimer Schauspielerin hat in den letzten Jahren ihre Begeisterung für die Fotografie entdeckt, wobei es ihr nicht um die detailgenaue Abbildung der Realität geht. Ihre Bilder zeigen daher keine konventionellen Ansichten der Nidda, sondern faszinieren vielmehr durch eine außergewöhnliche Motivwahl und das Spiel mit der Reflexion der Wasseroberfläche.

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